Kundenspezifische Sensorlösungen aus eigener Entwicklung und Fertigung

Besprechung Binsack
Binsack Reedtechnik entwickelt und fertigt Schwimmerschalter, Sauglanzen, Durchflusswächter, Reed-Sensoren und Reed-Relais für industrielle Anwendungen. Unsere Lösungen werden an Ihre technischen Anforderungen angepasst – unter anderem an Medium, Bauraum, Schaltpunkt, Werkstoff, Anschluss und geplante Serienmenge.

Wir unterstützen Sie von der ersten technischen Klärung über Muster und Freigabe bis zur reproduzierbaren Serienfertigung.
Entwicklungsprojekt anfragen
Schwimmerschalter: Serienprojekte in der Regel ab 50 Stück  
Sauglanzen: Serienprojekte in der Regel ab 10 Stück  
Muster und Prototypen nach technischer Prüfung
Seit 1993 - Entwicklung und Fertigung in Mühlheim am Main
Über 17,9 Mio. Sensoren im Einsatz
Vom Muster bis zur Serienfertigung

Ihre Vorteile in Entwicklung und Serie

Technische Beratung

Auslegung anhand Ihrer tatsächlichen Einsatzbedingungen.

Anpassung an Medium und Bauraum

Werkstoff, Abmessungen und Funktion passend zur Anwendung.

Muster und Freigabe

Technische Prüfung vor dem Übergang in die Serie.

Reproduzierbare Serienfertigung

Definierte Ausführung und dokumentierte Produktmerkmale.

Eigene Fertigung am Standort Mühlheim am Main

Durch die Verbindung von Entwicklung und Fertigung können technische Anforderungen bereits während der Konstruktion auf eine wirtschaftliche und reproduzierbare Serienherstellung abgestimmt werden.

Abhängig vom Produkt und Projekt umfasst unsere Fertigung unter anderem:

Werkzeugbau

Vorrichtungen und Werkzeuge für kundenspezifische Bauteile und wiederkehrende Serienprozesse.

Kunststoffverarbeitung

Herstellung und Verarbeitung technischer Kunststoffteile für Schwimmerschalter, Sauglanzen und weitere Sensorbaugruppen.

Kabelkonfektion

Anpassung von Leitungslängen, Kabeltypen, Steckverbindungen und Anschlussbelegungen an die jeweilige Anwendung.

Ultraschallschweißen

Prozesssichere Verbindung geeigneter Kunststoffkomponenten ohne zusätzliche Schraub- oder Klebeverbindungen.

Mechanische Bearbeitung

Bearbeitung und Anpassung von Bauteilen, Anschlüssen und Geometrien entsprechend der technischen Zeichnung.

Montage

Zusammenbau kundenspezifischer Sensoren und Baugruppen in der freigegebenen Serienausführung.
Durch die Verbindung von Entwicklung und Fertigung können wir technische Anforderungen frühzeitig auf eine wirtschaftliche und reproduzierbare Serienproduktion abstimmen. Kurze Abstimmungswege zwischen Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung ermöglichen eine effiziente Umsetzung kundenspezifischer Lösungen.

Welche Produkte entwickelt und fertigt Binsack?

Schwimmerschalter Übersicht Binsack

Schwimmerschalter

Kundenspezifische Schwimmerschalter zur Grenzstandüberwachung von Flüssigkeiten. Anpassbar sind unter anderem Bauform, Werkstoff, Schaltpunkt, Gewinde, Kabellänge und elektrische Ausführung.
Typische Anforderungen
- vertikale oder horizontale Einbaulage
- Kunststoff oder Edelstahl
- ein oder mehrere Schaltpunkte
- kleiner Einbauraum
- spezielle Medien
- kundenspezifische Anschlüsse

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Sauglanzen kanister Übersicht

Sauglanzen

Sauglanzen für die Medienentnahme aus Kanistern, Fässern und IBC-Behältern. Je nach Ausführung können Leermeldung, Rückflussverhinderung und kundenspezifische Behälteranschlüsse integriert werden.
Typische Anforderungen
- Anpassung an Behälterhöhe und Behälteröffnung
- Leermeldung für Dosier- und Förderanlagen
- reduzierte Restmenge
- mediumgerechte Werkstoffe
- kundenspezifische Schlauch- und Prozessanschlüsse
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Durchflusswächter Umwelttechnik

Durchflusswächter

Mechanische Durchflusswächter zur Überwachung eines Mindestdurchflusses. Die Auslegung erfolgt anhand von Medium, Durchflussbereich, Einbaulage, Druckverlust und gewünschtem Schaltpunkt.
Typische Anforderungen
- Überwachung von Kühl- oder Prozesskreisläufen
- Trockenlaufschutz
- Freigabesignal bei erreichtem Mindestdurchfluss
- kompakte Integration in vorhandene Leitungen
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Reedsensoren Übersicht Binsack

Reed-Sensoren und Reed-Relais

Magnetisch betätigte Schaltlösungen für Positions-, Endlagen- und Signalüberwachung sowie für galvanisch getrennte Schaltaufgaben.


Typische Anforderungen
- definierter Schaltabstand
- geringe Baugröße
- kundenspezifische Kabel und Stecker
- Anpassung an Magnet, Einbaulage und elektrische Last
- Einsatz in industriellen Serienprodukten
Reed-Sensoren ansehenReed-Relais ansehen

Unser Entwicklungsprozess

1. Technische Anforderungen erfassen

Zu Beginn klären wir die tatsächlichen Einsatzbedingungen. Dazu gehören unter anderem:
-  Produktgruppe und gewünschte Funktion
-  Medium und Konzentration
-  Temperatur- und Druckbereich
-  verfügbarer Bauraum
-  Montage- und Prozessanschluss
-  gewünschter Schaltpunkt
-  elektrische Last und Schnittstelle
-  Kabel- oder Steckervorgaben
-  geplante Jahres- und Gesamtmenge

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto schneller kann die technische Machbarkeit bewertet werden.

2. Machbarkeit und Lösungsweg prüfen

Anschließend wird geprüft, ob eine vorhandene Produktplattform angepasst werden kann oder ob eine weitergehende Sonderkonstruktion erforderlich ist.

Dabei werden insbesondere bewertet:
-  mechanische Integration
-  Werkstoffbeständigkeit
-  Funktionsprinzip
-  elektrische Belastbarkeit
-  fertigungsgerechte Konstruktion
-  Prüf- und Dokumentationsanforderungen
-  wirtschaftliche Umsetzbarkeit der geplanten Serie

Ziel ist nicht die technisch maximal aufwendige, sondern die für die Anwendung funktional und wirtschaftlich geeignete Lösung.

3. Produkt technisch auslegen

Auf Grundlage der Anforderungen werden die relevanten Produktmerkmale festgelegt.

Dazu können gehören:
-  Abmessungen und Geometrie
-  Schaltpunkt und Schaltfunktion
-  Schwimmer- oder Sensorausführung
-  Werkstoffe der medienberührten Teile
-  Befestigung und Prozessanschluss
-  Kabel, Stecker oder Anschlussleitungen
-  Anzahl der Schaltpunkte
-  Einbaulage
-  elektrische Kenndaten

Kritische Merkmale werden bereits in dieser Phase eindeutig definiert.

4. Muster oder Prototyp erstellen

Vor einer Serienfreigabe kann eine Muster- oder Prototypenphase sinnvoll sein. Dabei wird geprüft, ob das Produkt mechanisch, elektrisch und funktional in die reale Anwendung passt.

Ein Muster dient beispielsweise zur Kontrolle von:
-  Bauraum und Montage
-  Anschlusskompatibilität
-  Schaltpunkt
-  Bewegungsfreiheit
-  Kabelverlegung
-  Medienkontakt
-  Funktion im Gesamtsystem

Die konkrete Art und der Umfang der Bemusterung werden projektbezogen festgelegt.

5. Prüfung und Freigabe

Vor der Serienfertigung werden die vereinbarten Produktmerkmale geprüft. Art und Umfang der Prüfung richten sich nach Produkt, Anwendung und Kundenanforderung.

Mögliche Prüfmerkmale sind:
-  Schaltfunktion
-  Schaltpunkt
-  elektrische Kennwerte
-  Abmessungen
-  Dichtheit
-  Kabellänge und Anschlussbelegung
-  mechanische Funktion
-  eindeutige Artikelzuordnung

Nach erfolgreicher technischer Freigabe wird die Serienausführung verbindlich festgelegt.

6. Serienfertigung und langfristige Versorgung

Nach der Freigabe wird das Produkt in der vereinbarten Ausführung gefertigt. Ziel ist eine reproduzierbare Qualität über wiederkehrende Lieferungen.

Änderungen an Material, Geometrie, Anschluss oder Funktion werden nicht isoliert betrachtet, sondern hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die gesamte Anwendung geprüft.

Bei Bedarf können zusätzlich vereinbart werden:
-  kundenspezifische Kennzeichnung,
-  definierte Verpackungseinheiten,
-  technische Dokumentation,
-  Prüfprotokolle,
-  abruf- oder mengenbezogene Lieferkonzepte.
Technische Eckdaten senden


Beispiel: Schwimmerschalter für begrenzten Bauraum

Ausgangslage:
Ein Gerätehersteller benötigte eine Grenzstandüberwachung für einen kompakten Behälter. Ein Standardschwimmerschalter kollidierte mit einer innenliegenden Behältergeometrie.

Anforderungen:
-  maximaler Außendurchmesser
-  definierte Einbaulänge
-  festgelegter Schaltpunkt
-  Medium und Temperatur
-  vorhandenes Anschlussgewinde
-  gewünschte Kabellänge
-  geplante Jahresmenge

Lösung:
Eine bestehende Produktplattform wurde hinsichtlich Schwimmerdurchmesser, Einbaulänge, Anschluss und Kabelausführung angepasst.

Ergebnis:
-  Integration ohne zusätzlichen Adapter
-  definierter Schaltpunkt
-  freigegebenes Muster
-  reproduzierbare Serienausführung
Schwimmerschalter individuell

Qualität beginnt in der Entwicklung

Produktqualität entsteht nicht erst bei der Endprüfung. Sie beginnt mit eindeutigen technischen Anforderungen und einer fertigungsgerechten Konstruktion.

Für jedes Projekt sollten deshalb frühzeitig festgelegt werden:
-  welche Produktmerkmale funktionskritisch sind
-  welche Toleranzen benötigt werden
-  wie die Funktion geprüft wird
-  welche Daten dokumentiert werden müssen
-  welche Änderungen freigabepflichtig sind

Durch diese Vorgehensweise lassen sich Missverständnisse zwischen Entwicklung, Einkauf, Fertigung und späterer Anwendung reduzieren.

Entwicklung für Serienkunden

Binsack richtet kundenspezifische Lösungen vor allem auf industrielle Serienanwendungen aus.
Geeignet ist eine Zusammenarbeit insbesondere, wenn:
- ein Standardprodukt mechanisch nicht passt
- ein bestimmtes Medium besondere Werkstoffe erfordert
- ein individueller Schaltpunkt benötigt wird
- Kabel, Stecker oder Anschlüsse angepasst werden müssen
- eine Lösung langfristig und reproduzierbar geliefert werden soll
- technische Abstimmung und Bemusterung erforderlich sind
Weniger geeignet ist eine Sonderentwicklung, wenn lediglich ein einzelnes sofort verfügbares Standardteil zu einem möglichst niedrigen Stückpreis gesucht wird.

Übliche Projektgrößen
-  kundenspezifische Schwimmerschalter: in der Regel ab 50 Stück,
-  kundenspezifische Sauglanzen: in der Regel ab 10 Stück
-  Muster und Prototypen nach technischer und wirtschaftlicher Prüfung.

Die tatsächliche Mindestmenge hängt vom Anpassungsumfang und gegebenenfalls notwendigen Werkzeug- oder Entwicklungsaufwand ab.

Sie benötigen einen Sensor, der zu Ihrer Anwendung passt?

Senden Sie uns die vorhandenen technischen Daten, Zeichnungen oder eine kurze Beschreibung Ihrer Anwendung. Wir prüfen, ob eine bestehende Produktplattform angepasst werden kann und welche Informationen für die weitere Auslegung erforderlich sind.

Direkter Kontakt zur technischen Beratung

Sie kennen noch nicht alle technischen Daten?
Kein Problem. Senden Sie uns Skizze, Foto, Zeichnung oder die wichtigsten Eckdaten. Unsere Techniker prüfen, welche Ausführung technisch sinnvoll ist.
B. Jäger - Binsack

FAQ zur Entwicklung und Fertigung