Schwimmerschalter für Industrie, Maschinenbau, Hygienetechnik und OEMs
Schwimmerschalter für Füllstand, Leermeldung und Trockenlaufschutz.

Schwimmerschalter für Konstruktion, Einkauf und Serienfertigung
In vielen Anwendungen beeinflusst er Konstruktion, Montageaufwand, Prozesssicherheit und Wartung.
Deshalb betrachten wir nicht nur den Sensor selbst, sondern Ihre gesamte Anwendung:
Medium, Temperatur, Druck, Einbaulage, Schaltpunkte, Anschluss, Stückzahl, Prüfanforderungen und spätere Serienversorgung.
Für Konstrukteure
Anpassung von Baulänge, Schaltpunkten, Werkstoffen und Gewinden für eine saubere Integration in Ihre Baugruppe. CAD-Daten erhalten Sie auf Anfrage.
Für Techniker
nach Medium, Temperatur, Druck, Einbaulage und Schaltfunktion. Bei Bedarf mit Muster für Einbau- und Funktionstest.
Für Einkäufer
Serienfertigung in Deutschland, hohe Fertigungstiefe, ISO-zertifizierte Prozesse sowie RoHS- und REACH-konforme Produkte für planbare Beschaffung.
In vielen Fällen erhalten Sie innerhalb weniger Arbeitstage eine technische Ersteinschätzung oder einen Lösungsvorschlag.
Technische Highlights auf einen Blick
Einsatzvielfalt
Multifunktional
Optional integrierte Temperaturmessung, das reduziert Montagezeit und Schnittstellen.
Anschlussfertig
Sonderanfertigung
Schwimmerschalter Ausführungen
Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl.
Vertikale Baureihe – Montage von Oben
Kunststoff-Schwimmerschalter
Metall- und Edelstahlvarianten
Horizontale Baureihen – Montage von der Seite
Kunststoff-Schwimmerschalter
Metall- und Edelstahlvarianten
Sonder-Typen
Mit Temperatursensor
Für Trinkwasser
KTW, DVGW
Mit Hallsensor
hohe Schaltgenauigkeit und viele Schaltzyklen
In 5 Schritten zum passenden Schwimmerschalter:
2. Technische Bewertung:
Unsere Techniker prüfen, welche Bauform, welcher Werkstoff und welche Schaltfunktion geeignet sind.
3. Konzept und Zeichnung:
Sie erhalten eine technische Lösung, auf Wunsch mit Zeichnung oder CAD-Daten zur Integration in Ihre Konstruktion.
4. Muster und Erprobung:
Für neue Anwendungen kann ein Muster zur Prüfung in Ihrer Anlage oder Baugruppe erstellt werden.
Wenn Standardware nicht passt, prüfen wir eine technisch passende Ausführung für Ihre Anwendung.
Unsere Experten in Mühlheim warten auf Ihre Herausforderung. Senden Sie uns eine Skizze oder Ihre Spezifikationen – wir erstellen Ihnen innerhalb von 3 Tagen ein technisches Konzept.
Funktionsprinzip eines Schwimmerschalters

Schwimmerschalter im Vergleich zu anderen Füllstandsensoren
| System | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Schwimmerschalter | Robust, wartungsarm, kosteneffizient | Mechanisch bewegt |
| Kapazitiver Sensor | Keine beweglichen Teile | Empfindlich bei Medienwechsel |
| Ultraschall | Berührungslos, medienfrei | Höherer Preis, schaumempfindlich |
Materialien & Medienbeständigkeit
Die endgültige Werkstoffauswahl sollte immer anhand Ihres konkreten Mediums, der Konzentration, Temperatur und Einbausituation geprüft werden.
Welche Angaben wir für die technische Auslegung benötigen
| Auswahlkriterium | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Medium | Entscheidet über Werkstoff, Schwimmermaterial und chemische Beständigkeit |
| Temperatur | Beeinflusst Kunststoffauswahl, Dichtungen, Kabel und elektrische Auslegung |
| Druck | Relevant für Bauform, Dichtheit und mechanische Belastung |
| Einbaulage | Vertikal, horizontal, hängend oder Sondermontage |
| Behältermaterial und Wandstärke | Wichtig für Gewinde, Dichtung, Einbauöffnung und Montage |
| Schaltpunkte | Min., Max., Leer/Voll oder mehrere definierte Pegel |
| Schaltfunktion | Öffner, Schließer oder umkehrbare Funktion |
| Elektrische Last | Spannung, Strom, Relaisansteuerung, SPS-Eingang |
| Anschluss | Litze, Kabel, Stecker, Spezialanschluss oder konfektionierte Leitung |
| Stückzahl / Projektphase | Muster, Kleinserie, Serie, Rahmenbedarf |
Kein Problem. Senden Sie uns Ihre Skizze, ein Foto, eine Zeichnung oder die wichtigsten Eckdaten – unsere Techniker prüfen die passende Ausführung.
Einsatzbereiche unserer Schwimmerschalter
Branchen
Einsatzbeispiele
– zur zuverlässigen Leermeldung und Trockenlaufsicherung in sensiblen Prozessen.
– zur Überwachung von Minimal-/Maximalständen und zum Schutz vor Überhitzung oder Kavitation.
- in Verbindung mit geeigneten Materialien für Trinkwasser und hygienekritische Medien
Technische Anfrage für Ihre Anwendung
Haben Sie eine spezifische Herausforderung?
Sprechen Sie direkt mit unseren Technikern in Mühlheim. Wir finden die Lösung, wo Standard-Katalogware aufgibt.
Direkter Kontakt zur technischen Beratung

Häufige Fragen – kurz beantwortet
Was ist ein Schwimmerschalter?
Ein Schwimmerschalter ist ein Füllstandssensor, der einen definierten Flüssigkeitsstand erkennt. Ein Schwimmer mit integriertem Magneten bewegt sich mit dem Pegel und betätigt berührungslos einen Reedkontakt. Dadurch kann ein Stromkreis geöffnet oder geschlossen werden, zum Beispiel für Pumpensteuerung, Leermeldung, Vollmeldung oder Trockenlaufschutz.
Wie funktioniert ein Schwimmerschalter?
Der Schwimmer bewegt sich entlang eines Steigrohres oder innerhalb einer definierten Führung mit dem Flüssigkeitsstand. Im Schwimmer befindet sich ein Magnet. Sobald der Schwimmer den definierten Schaltpunkt erreicht, betätigt der Magnet einen Reedkontakt im Inneren des Sensors.
Der Vorteil: Der Reedkontakt wird berührungslos geschaltet. Dadurch entsteht kein direkter mechanischer Abrieb am Kontakt. Das macht Schwimmerschalter verschleißarm, robust und für viele Serienanwendungen geeignet.
Für welche Medien sind Schwimmerschalter geeignet?
Das hängt von Medium, Temperatur, Konzentration, Druck und Materialanforderung ab. Entscheidend ist, dass Schwimmer, Dichtungen und alle medienberührenden Teile chemisch und mechanisch zur Anwendung passen.
Typische Medien sind Wasser, Öle, Kühlmittel, Reinigungsmedien, verdünnte Säuren und Laugen sowie ausgewählte Lebensmittel- oder Trinkwasseranwendungen mit geeigneten Werkstoffen.
Welche technischen Daten sind bei Schwimmerschaltern besonders wichtig?
Für die technische Auslegung sind vor allem diese Angaben relevant:
- Medium
- Dichte des Mediums
- Temperaturbereich
- Druck
- Einbaulage
- Behältermaterial und Wandstärke
- gewünschter Schaltpunkt
- Schaltfunktion: Öffner oder Schließer
- elektrische Last
- Anschlussart
- Stückzahl oder Projektphase
Je genauer diese Daten vorliegen, desto zuverlässiger kann die passende Ausführung ausgewählt werden.
Kann der Schaltpunkt eines Schwimmerschalters angepasst werden?
Ja. Der Schaltpunkt kann je nach Bauform, Einbaulage und Anwendung angepasst werden. Dafür werden die gewünschte Schalthöhe, die Einbausituation und die mechanischen Randbedingungen benötigt.
Bei mehreren Pegeln sind auch Ausführungen mit mehreren Schaltpunkten möglich.
Welche Einbaumöglichkeiten gibt es bei Schwimmerschaltern?
Schwimmerschalter können je nach Bauform unterschiedlich montiert werden:
- vertikal von oben
- vertikal von unten
- horizontal von der Seite
- in Sondermontage je nach Behälter oder Baugruppe
Wichtig sind eine geeignete Abdichtung, ausreichend Bewegungsraum für den Schwimmer und die passende Einbaulage zur gewünschten Schaltfunktion.
Wofür eignet sich ein Kunststoff-Schwimmerschalter?
Kunststoff-Schwimmerschalter eignen sich für viele Anwendungen mit moderaten Temperaturen und geeigneten Medien. Sie sind leicht, korrosionsbeständig und wirtschaftlich.
Typische Anwendungen sind Wasserbehälter, Reinigungsmedien, Kühlmittel, Dosiersysteme und je nach Material auch Trinkwasser- oder Hygienetechnik.
Wann ist Edelstahl sinnvoller als Kunststoff?
Edelstahl ist sinnvoll, wenn höhere Temperaturen, höhere mechanische Belastungen, aggressive Medien oder besondere Anforderungen an Robustheit und Beständigkeit vorliegen.
Kunststoff ist oft wirtschaftlicher, wenn Medium, Temperatur und mechanische Belastung dafür geeignet sind.
Wie viele Schaltpunkte sind möglich?
Typisch sind ein bis drei Schaltpunkte in einem Bauteil. Die mögliche Anzahl hängt von Bauform, Steigrohrlänge, Schwimmergröße, Einbaulage und gewünschtem Schaltabstand ab.
Sonderausführungen mit weiteren Schaltpunkten können geprüft werden.
Wann ist ein kundenspezifischer Schwimmerschalter sinnvoll?
Eine kundenspezifische Ausführung ist sinnvoll, wenn Standardschalter bei Bauraum, Medium, Temperatur, Schaltpunkt, Anschlussart, Befestigung oder Serienintegration nicht passen.
Typische Anpassungen betreffen Baulänge, Werkstoff, Gewinde, Kabellänge, Stecker, Schaltfunktion oder mehrere Schaltpunkte.
Können Schwimmerschalter nachgerüstet werden?
Ja, in vielen Fällen ist eine Nachrüstung möglich. Dafür müssen Einbausituation, Behältermaterial, Wandstärke, Abdichtung, elektrische Schnittstelle und verfügbare Montageöffnung geprüft werden.
Bei bestehenden Anlagen ist häufig eine angepasste Ausführung sinnvoll.
Wie wird ein Schwimmerschalter angeschlossen?
Der Schaltkontakt wird über Litzen, Kabel, Stecker oder eine konfektionierte Leitung an das System angeschlossen. Je nach Anwendung kann der Schwimmerschalter ein Signal an eine Steuerung, ein Relais oder eine Auswerteeinheit geben.
Wichtig sind Spannung, Strom, Schaltleistung, Schutzart und die elektrische Schnittstelle der Anwendung.
Sind Sonderanfertigungen möglich?
Ja. Möglich sind unter anderem Anpassungen bei Material, Baulänge, Einbaulage, Schaltpunkt, Kabellänge, Stecker, Gewinde, Dichtung und Schaltfunktion.
Bei neuen Anwendungen kann zunächst ein Muster für Einbau- und Funktionstests erstellt werden.
Wie läuft ein typisches Projekt ab?
Zuerst senden Sie uns die wichtigsten technischen Eckdaten, zum Beispiel Medium, Temperatur, Einbausituation, Schaltpunkt, Anschlussart und Stückzahl.
Danach prüfen unsere Techniker die passende Bauform, den geeigneten Werkstoff und die technische Umsetzbarkeit. Bei Bedarf erstellen wir ein Muster mit Zeichnung oder CAD-Daten. Nach Test und Freigabe kann die Serienfertigung starten.
Wo wird der Schwimmerschalter eingebaut?
Der Schwimmerschalter wird in einen Behälter, Tank oder eine technische Baugruppe eingebaut. Je nach Bauform erfolgt die Montage von oben, von unten oder von der Seite.
Entscheidend sind Einbauraum, Abdichtung, Bewegungsfreiheit des Schwimmers und die gewünschte Schalthöhe.
Was ist ein Niveauschalter?
Ein Niveauschalter überwacht einen definierten Flüssigkeitsstand. Der Begriff wird häufig als Oberbegriff für Sensoren verwendet, die einen Pegel erkennen und ein elektrisches Signal ausgeben.
Schwimmerschalter sind eine Bauform von Niveauschaltern. Sie arbeiten mit einem beweglichen Schwimmer und einem magnetisch betätigten Reedkontakt.

















